Labrador Retriever Zucht "of dark nights" Idylle zwischen Wald und Leben
Labrador Retriever Zucht "of dark nights"  Idylle zwischen Wald und Leben  

HP-Update 24.08.2015

 

 

Unser D-Wurf Rüde Donatello sucht noch liebe Menschen, welche Ihn nicht versetzen...

 



 

 



Gefahren im Haushalt:

Avocado: Das enthaltene Toxin ist ausschließlich für
unsere Heimtiere gefährlich und befindet sich in allen Anteilen der Pflanze. Es
führt zu schweren Schädigungen des Herzmuskels und damit zu Atemnot, Husten,
Ödeme und Bauchwassersucht. Eine Vergiftung endet i.d.R. tödlich, da eine
spezifische Therapie nicht existiert.

Kakao (z.B. in Schokolade!!): Dieses menschliche
Nahrungsmittel kann von Hund und Katze nur sehr schwer verstoffwechselt werden.
Der Inhaltsstoff Theobromin reichert sich im Körper an, was letztlich zu
Vergiftungen führen kann. Betroffen hiervon sind auch alle Produkte, welche
Kakaobestandteile enthalten (Schokolade!!). Die tödliche Dosis für den Hund
liegt bei 100 mg Theobromin pro kg Körpergewicht. Je nach Kakaogehalt sind etwa
60g Milchschokolade pro kg Körpergewicht bzw. 8g Blockschokolade pro kg
Körpergewicht (d.h. 100g Blockschokolade für einen 12 kg-Hund) können einen Hund
vergiften, evtl. töten. Auch hier reagieren die Tiere mit Durchfall und
Erbrechen, später kommen zentralnervöse Störungen (Zittern, Krämpfe, Lähmungen
der Hintergliedmaßen, Bewusstseinsstörungen) hinzu.

Küchenzwiebel: Diese in jeder Küche anzutreffende
Pflanze bewirkt in jedweder Form (roh, getrocknet, gekocht) bei Hund und Katze
schwere Vergiftungen. Schon 5 - 10g pro Kg Körpergewicht führen beim Hund zur
Hämolyse (=Zerstörung der roten Blutkörperchen). Zunächst reagieren die Tiere
mit Durchfall und Erbrechen, später folgen Anämie (Blutarmut, blasse
Schleimhäute), Anorexie (Verweigerung von Wasser und Futter) und Beschleunigung
von Herzschlag und Atemfrequenz.

Knoblauch: Giftige bis stark giftige Kulturpflanze -
Symptome bei Überdosierung: bleiches Aussehen, Blutharne, Erbrechen, Durchfall,
Gelbsucht.  Knoblauch-Zwiebel ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger, Ziervögel und
Pferde giftig.
Nikotin: Die Aufnahme des Giftes erfolgt in
der Regel durch kauen bzw. fressen von Zigaretten oder Kautabak. Dabei sind in
erster Linie Welpen betroffen, da diese wesentlich neugieriger sind als ältere
Tiere und alles mögliche ausprobieren. Anfangs kommt es zur Erregung, später zur
Lähmung des Gehirns: Muskelzittern, Speicheln, Erbrechen, erhöhte Herz- und
Atemfrequenz, Krämpfe, Bewegungsstörungen und Kreislaufkollaps.

Xylit (Süßstoff): Dieser Süßstoff ist oft in vielen zuckerfreien Kaugummis, Bonbons und anderen
Lebensmitteln enthalten. Xylit kann bei Hunden die Ausschüttung körpereigenen
Insulins in das Blut deutlich steigern, so dass es bei den Hunden zu einem
lebensbedrohlichen Abfall der Blutzuckerspiegels kommen kann. Die Wirkung tritt
ca. 30 Minuten nach der Aufnahme von größeren Mengen xylithaltiger Süßwaren ein.
Erste Symptome sind: Schwäche, Verlust der Koordinationsfähigkeit und Krämpfe.
Es ist dann unbedingt erforderlich, dass der Hund sofort von einem Tierarzt
behandelt wird. Weiterhin gibt es Hinweise auf Leberschäden bei Hunden durch
Xylit, welche aber letztendlich noch nicht bestätigt sind. Die
Tierschutzorganisationen plädieren an alle Tierbesitzer, ihren Lieblingen
grundsätzlich keine Nahrungsmittel für Menschen zu verfüttern. Ebenso sollten
xylithaltige Süßwaren nicht in der Wohnung offen
herumliegen.

Weintrauben, besonders aber
Rosinen oder Maische (Pressabfälle der Traubenlese)
:
Dies führt oft zu
einer Vergiftung mit akutem Nierenversagen.

 

 

Gefahr im Grünen:

Adonisröschen (Adonis vernalis): Erste Anzeichen
einer Vergiftung sind, wie bei den Pflanzen mit Herzgiften üblich, Erbrechen und
Durchfall. Es folgen Herzrythmusstörungen, langsamer Pulsschlag und Atemnot.
Hier kann schnell das Herz versagen, was unweigerlich zum Tode des Hundes
führt.
Ackerbohne, Puffbohne, Saubohne, Pferdebohne, Dicke
Bohne:
Syptome: bleiches Aussehen, Fieber, verminderte Urinausscheidung,
Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit, Kolik, ev. Gelbsucht, Milz- und
Leberschwellung. Stark giftige Kulturpflanze. Bohnen, Samen und Pollen für
Hunde, Katzen, Kleinsäuger und v.a. Pferde giftig.

Azalee: Diese Pflanze enthält (genau wie der
Rhododendron) ein Neurotoxin, welches in erster Linie zu Lähmungen der
Muskulatur führt. Auch hier zeigt sich wieder unspezifisches Speicheln,
Erbrechen und Durchfall. Daneben beobachtet man das Reiben des Kopfes an
Gegenständen und Augenausfluss. Später kommen ein verlangsamter Herzschlag,
Blutdruckabfall, Atembeschwerden und Muskellähmungen hinzu, die letztlich zur
Atemlähmung führen.

Buchsbaum: Dank des bitteren Geschmacks werden
frische Pflanzenteile selten aufgenommen, gefährlich ist aber auch die
getrocknete Pflanze (z.B. In Floristikgestecken). Beim Hund beträgt die tödliche
Dosis 5g Blätter pro kg Körpergewicht. Die Symptome sind Erbrechen, Durchfall,
Erregungszustände und Krämpfe, sowie Lähmungen. Der Tod tritt durch Lähmung der
Atmung ein.

Efeu (Hedera helix):  Beeren, Blätter und Stängel
bei hoher Dosis tödlich. Magen-Darm-Entzündung. Bei hoher Dosis Nerven- und
Herzdepression.

Eisenhut: ist stark giftig - wobei der blaue Eisenhut besonders giftig ist. Das Gift fördert zunächst die Reflexe. Als Symptome treten Speicheln, Durchfall, Erbrechen, Krämpfe und Lähmungen auf. Im schlimmsten Fall tritt der Tod ein. Schon kleinste Mengen können sehr gefährlich sein.

Eibe: Die gesamte Pflanze, einschließlich der Samen
ist hochgiftig. Die einzige Ausnahme bilden die roten Beeren, deren Fleisch
ungiftig, deren Samen aber wiederum toxisch ist. Als tödliche Dosis beim Hund
gelten z.B. 30g der Nadeln. Die Tiere zeigen Erbrechen, Durchfall, Fieber und
Kollaps. Die Pupillen reagieren nicht mehr auf hell-dunkel und man beobachtet
Unterhautblutungen, Atemnot, Koma und Tod.

Farne (z.B. Adlerfarn, Adlersaumfarn, Grosser Waldfarn, Johanniswurz,
Jesus-Christwurz
):
Symptome: allergische
Reaktionen, Muskelzuckungen, motorische Störungen, Krämpfe, Blut im Urin,
blutiger Durchfall. Sehr stark giftige Wildpflanze. Ganze Pflanze, insbesondere
Jungpflanze, ist für Hunde, Katzen, Kleinsäuger und v.a. Pferde
giftig.

Fingerhut: Der Fingerhut enthält die sogenannte "Herzglykoside". Dabei handelt es sich um stark giftig Stoffe, die in kleinsten Mengen, jedoch bei bestimmten Herzerkankungen mit bestem Erfolg, eingestzt werden, und somit auch heilende Wirkung haben. Es kommt zu lokalen Reizung der Magen-Darmschleimhaut, Erbrechen, Durchfall und Herzrythmusstörungen. Benommenheit, Blässe und Herzstillstand bishin zum Tod.

Gefleckter Schierling (Conium
maculatum):
Ganze Pflanze sehr giftig, oft tödlich, für den Hund sind schon
50 mg Coniin/kg KG tödlich.
Schnelle und leichte Aufnahme durch die
Schleimhäute und auch durch die unverletzte Haut.
Auftreten der ersten
Symptome nach 20-30 Minuten: Unruhe, Muskelschwäche, Inkoordination,
Muskelzittern, Puls erst verlangsamt, dann beschleunigt, Krämpfe,
fortschreitende Lähmung, Atem- und Herzdepression.

Goldregen: Giftige Teile sind v.a. die Samen, aber
auch Wurzeln und Äste, die einen süßlichen Geschmack haben sollen. Die
Vergiftungssymptome treten schon nach wenigen Minuten in Erscheinung, in Form
von heftigem Erbrechen, Durchfall, Kollaps und epileptischen Anfällen.

Hahnenfuss (Ranunculus spp.): Stängel und
Pflanzensaft sind giftig. Starke Reizung von Maul, Speiseröhre, Magen und
Darm.

Herbstzeitlose (Colchicum autumnale): ganze
Pflanze sehr giftig, oft tödlich. Magen-Darm-Entzündung, Muskel -und
Atemlähmung.

Holunder: Wer seinem Hund ein Stöckchen aus
Holunderholz zuwirft, spielt russisches Roulette.
Denn das Holz enthält ein
giftiges Blausäureglykosid.

Hortensie: Hierbei sind auch die getrockneten
Pflanzenteile giftig. Die i.d.R. weniger dramatische Vergiftung zeigt sich durch
Magen-Darm-Störungen mit blutigem Durchfall, Zittern und allgemeiner Schwäche
(Schwanken).

Lebensbaum (Thuja): Giftig beim Lebensbaum sind die Blätter welche entzündungsfördernde Stoffe enthalten. Als Symptome treten zunächst Magen-Darmreizungen auf. In schweren Fällen kommen dann Leber- und Nierenschäden hinzu. Auch hier sollte man sofort einen Tierarzt aufsuchen.

Lupinen: Besonders die Samen dieser Zier- und
Futterpflanze enthalten ein Gift, das eine lähmende Wirkung auf Herz und Atmung
aufweist, jedoch in sog. Süßlupinen nicht vorkommt. Am giftigsten ist die gelbe
Bitterlupine. Der akute Krankheitsverlauf wird durch die Alkaloide ausgelöst,
der chronische durch Mykotoxine (Phomopsine beeinträchtigen den Kupfer-, Zink-
und Eisenhaushalt sowie die Metabolisierung von Selen und Vitamin E). Anagyrin
ist teratogen (in den kultivierten Lupinen aber nicht enthalten). Trotzdem kommt
eine Vergiftung vor, die wahrscheinlich auf Schimmelpilze
zurückzuführen ist. Es entsteht eine Magen-Darmentzündung gefolgt von schweren
Nieren- und Leberschäden. Mattigkeit, Benommenheit, Bewusstlosigkeit und
Lähmungen folgen diesem.
Gegenmaßnahmen: Rasche Zufuhr von Abführmitteln und
Leberschutztherapie (durch den Tierarzt).
Diese Vergiftung ist ein typisches
Beispiel für bestimmte Schimmelpilze, die eine Reihe von teilweise völlig
harmlosen Pflanzen in "Giftpflanzen" verwandeln kann.

Maiglöckchen (Convallaria majalis): Für das Maiglöckchen gilt dasselbe wie für den Fingerhut!

Mistel: Einige Stunden nach Giftaufnahme zeigen
die Tiere Erbrechen, Durchfall, Fieber und starken Durst, Krämpfe, Bewegungs-
und Sensibilitätsstörungen, Koma und Herzstillstand.

Narzisse, Osterglocke, Amaryllis: Auch
diese Frühlingsblume ist gefährlich. Eine Narzissenzwiebel von nur 15 Gramm kann
einen Hund töten!! Lycorin, ein Alkaloid der Amaryllis, führt in geringen Dosen
zu Erbrechen und Durchfall, in höheren zu Krämpfen, Lähmung und
Kreislaufversagen.

Oleander: Alle Pflanzenteile des Oleanders enthalten
ein herzwirksames Toxin. Bei Hund und Katze kommt es zunächst zu
Magen-Darm-Problemen (Speicheln, Erbrechen, Durchfall). Weiterhin zu
Herzrhythmusstörungen, Vorhof- und Kammerflimmern und letztlich Herzstillstand.
Daneben zeigen die Tiere allgemeine Symptome wie Untertemperatur, Krämpfe,
Atembeschwerden und Husten.
Riesen-Bärenklau (Heracleum
mantegazzianum) bzw. Herkulesstaude und Wiesenbärenklau (Heracleum
sphondylium):

Für Mensch und Tier äußerst unangenehm. Der
Pflanzensaft enthält sogenannte Furocumarine. Das sind phototoxische Substanzen.
die UV-Licht absorbieren und mit der so gewonnenen Energie chemische Reaktionen
auslösen, die das Erbgut und die Zellen schädigen. Gelangt Pflanzensaft auf die
Haut oder die Schleimhaut und wird diese Stelle anschließend dem Sonnenlicht
ausgesetzt, entsteht ein heftiger Sonnenbrand mit Blasenbildung und
anschließendem Haarverlust ("Wiesendermatitis"). Es sind va. die wenig behaarten
und unpigmentierten Körperpartien (Kopf und Bauch) gefährdet. Die Heilung ist
langwierig und of bleiben Narben und Pigmentveränderungen zurück.

Rhododendron: Diese Pflanze enthält (genau wie die
Azalee) ein Neurotoxin, welches in erster Linie zu Lähmungen der Muskulatur
führt. Auch hier zeigt sich wieder unspezifisches Speicheln, Erbrechen und
Durchfall. Daneben beobachtet man das Reiben des Kopfes an Gegenständen und
Augenausfluss. Später kommen ein verlangsamter Herzschlag, Blutdruckabfall,
Atembeschwerden und Muskellähmungen hinzu, die letztlich zur Atemlähmung
führen.

Rosengewächse (Rosaceae): Die Giftigkeit der Früchte der
Gattung Prunus (Kirsche, Pflaume, Aprikose etc.) = Obstkerne:
Die
giftige Substanz ist das Amygdalin, aus dem im Organismus Blausäure freigesetzt
wird. Nach Aufnahme einer ausreichend großen Menge zeigen sich Speicheln,
Erbrechen, rote Schleimhäute, Atemnot, Fieber Krämpfe und allgemeine Schwache.
Der Tod erfolgt durch „inneres Ersticken", da der an die roten Blutkörperchen
gebundene Sauerstoff nicht mehr an das Gewebe abgegeben werden kann (daher auch
die Rosigfärbung der Haut und die rote Farbe des venösen Blutes). Da erst eine
größere Menge zu ernsthaften Vergiftungen führt, sind meist nur
Magen-Darm-Symptome zu beklagen.

Ebenfalls Blausäureabspaltende Substanzen enthalten
u.a.
Kirschlorbeer ( Prunus laurocerasus, Fächer-Zwergmispel ( Cotoneaster

horizontalis),Feuerdorn ( Pyracantha coccinea).

Seidelbast: Alle Pflanzenteile des Seidelbasts enthalten stark entzündungsauslösende Stoffe. Beim Anknabbern oder Kauen kommt es zu starken Reizungen. Entzündungen und Geschwürbildung an Schleimhäuten und Haut. Danach folgen dann Rachen-, Magen-, Darmentzündungen. In schwersten fällen kann es zu Nierenveragen und schließlich zum Tod durch Kreislaufkollaps kommen. Meist jedoch bleibt es bei lokalen Schäden, da die Pflanze sehr scharf schmeckt. 

Stechpalme (Ilex aquifolium): Sie enthält gleich
mehere Wirkstoffe: Purin-Alka-loide, Rutin, Ursolsäure,
Baurenol, Uvaol, Triterpene, Tannin
. Die Beeren sind nur bei hoher Dosis
(etwa 20 Beeren) tödlich. Symptome: Übelkeit, Erbrechen, starker Durchfall und
Schläfrigkeit.

Trompetenbaum (Datura suaveolens) oder
Engelstrompete:
Die ganze Pflanze ist stark giftig, besonders die Blätter
udn die Rinde in der Blütezeit.
Die Einnahme des Suds der Pflanze kann zu
einer tödlichen Vergiftung führen. Symptome: Erbrechen, Durchfall, trockene
Schleimhaut, Schluckbeschwerden, Sehstörungen, Herzrhytmusstörungen.

Waldholunder (Sambucus nigra): schwarze,
beerenartige Steinfrucht, Beeren rufen Erbrechen und starken Durchfall
hervor.

Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias): ganze Pflanze
giftig bis stark giftig. Führt zu Magen-Darm-Entzündung. In hoher Dosis
tödlich.

Wunderbaum (Ricinus communis): Diese Pflanze, aus
der das Rizinusöl gewonnen wird, kann Haustieren gefährlich werden. z.B. wird
der " Ölkuchen", der auf Hunde sehr anziehend wirkt, als Düngemittel verwendet.
Das Haupttoxin ist das sehr giftige Toxalbumin Ricin (seit 1962 als Kampfstoff
patentiert). Es entwickelt sich eine schwere Magen-Darm-Entzündung, eine
Schädigung von Leber und Nieren und eine Zersetzung der roten Blutkörperchen.
Die tödliche Dosis beim Hund wird mit 1 bis 2 g Samen/kg Körpermasse
angegeben.
Das in Apotheken erhältliche Rizinusöl ist durch Erhitzen ungiftig
gemacht worden

 

Auch beliebte Zimmerpflanzen sind für unsere
Haustiere zum Teil giftig:


Alpenveilchen: Die
Konzentration giftiger Substanzen ist in den unterirdischen Pflanzenteilen
(Knolle) am höchsten, so dass durch die oberirdischen Anteile kaum Vergiftungen
auftreten. Es kommt zu Reizungen der Schleimhäute, erbrechen und Durchfall,
Untertemperatur und Bewegungsstörungen.
Becherprimel: In
den Drüsenhaaren dieser Pflanze inklusive ihrer Zuchtformen befindet sich ein
starkes Kontaktallergen. Nach Sensibilisierung sind allergische Reaktionen der
Haut, der Bindehäute und des Atmungsapparates zu beobachten, die Stunden bis
Tage andauern.
Brunfelsie: Die enthaltenen Giftstoffe
beeinträchtigen das Nervensystem. Entsprechend beobachtet man (neben Speicheln,
Erbrechen und Durchfall) Störungen desselben: Krämpfe und Übererregbarkeit bzw.
Muskelsteife, fehlende Reflexe, Atemnot und Koma.

Christrose, Schwarze Nieswurz: Die Pflanze enthält das Saponin Helleborin und
Protoanemonin.
Vergiftungserscheinungen sind Übelkeit, Durchfall,
Entzündungen der Mundschleimhäute, Herzrythmusstörungen, erweiterte Pupillen,
Atemnot und starker Durst. Es kann auch zum Tod durch Atemlähmung kommen.
Schwere Vergiftungen können beim Menschen z.B. schon nach dem Verzehr von 3
reifen Samenkapseln eintreten.

Clematis-Züchtungen: Clematis enthält das Gift Protoanemonin, das bei Kontakt mit
der Haut zu Reizungen und Entzündungen führen kann. Bei innerer Aufnahme kommt
es zu Krämpfen, Reizungen von Niere und Darm, zu Durchfall und
Erbrechen.

Gummibaum, Birkenfeige (Ficus benjamini)
u.ä.:

Hunde zeigen Speicheln, Erbrechen und Durchfall. Außerdem
Fieber schwankenden Gang und Krämpfe. Bei Katzen kann ein tödliches
Nierenversagen folgen.

Philodendron, Dieffenbachia und Fensterblatt
(Monstera):

U.a. ist ihr hoher Gehalt an Oxalsäure (in erster Linie
als kleine Oxalat-Nadeln vorliegend) schädlich. Wird die Pflanze verletzt, so
dringen diese Nadeln in Haut und Schleimhäute der Tiere ein und verursachen dort
sehr rasch starke, schmerzhafte Schwellungen. Durch diese schnelle Reaktion wird
meist eine weitere Giftaufnahme automatisch verhindert. Lokale Symptome sind
Rötung, Schwellung und Geschwürbildung in der Mundschleimhaut und auf der Zunge.
Dies führt zu brennenden Schmerzen, Kopfschütteln, Speicheln, reiben mit den
Pfoten am Maul, Versuche zu Trinken und Unfähigkeit, Nahrung aufzunehmen. Später
kommt es an der Schleimhaut zu Blasenbildung. Nach Abschlucken der Giftstoffe
kommt es zu Erbrechen und Durchfall, gefolgt von Mattigkeit, unsicherem Gang,
Lähmung der Hinterbeine, Muskelzittern, Krämpfen bis hin zum Koma. Teilweise
können Schwellungen des Kehlkopfes mit hochgradiger Atemnot auftreten. Gelangen
Pflanzensäfte ins Auge, so entzündet sich dieses stark. Das Auge wird
zugekniffen, tränt und schwillt deutlich an. Die Abheilung dieser
Augenentzündung dauert durchaus 3 - 4
Wochen.
Weihnachtsstern:
Der Saft dieses
Wolfsmilchgewächses verursacht Entzündungen der Maulschleimhaut, Erbrechen und
Durchfall. Weiterhin Muskelzittern, schwankenden Gang, Kreislaufversagen und
Lungenödeme. Auf der äußeren Haut kann der Milchsaft Reizungen mit
Bläschenbildung und allergische Reaktionen auslösen. Gelangt Saft ins Auge, so
entstehen starke Entzündungen.

Yuccapalme, Drachenbaum und Bogenhanf:
Die Pflanzensäfte beinhalten Gifte, die zu Schleimhautreizungen und Hämolyse
(Zerstörung der roten Blutkörperchen) führen können. Die Tiere reagieren mit
Zahnfleischentzündung, Speicheln, Erbrechen und Durchfall. Nachfolgend sind
Untertemperatur, Bewegungsstörungen und Blutungen zu beobachten. Ein komatöser
Zustand ist möglich.



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© Michael und Sybille Stellmann "of dark Nights"