Labrador Retriever Zucht "of dark nights" Idylle zwischen Wald und Leben
Labrador Retriever Zucht "of dark nights"  Idylle zwischen Wald und Leben  

Der Labrador ist ein echter Star unter den Hunden und ganz sicher - einer der beliebtesten weltweit!

Fragt man unter den Labi-Fans nach den Gründen ihrer Begeisterung, kommen Antworten wie: er ist eifrig und lernfähig, freundlich und aufgeschlossen, sein "will to please" ist weltberühmt dafür. Zudem ist er immer gut  gelaunt und gesellig.

Doch das wichtigste von alledem ist, all das stimmt!

 

Allerdings ist dieser Aufstieg zum Trendhund für den Labrador durchaus nicht nur positiv zu werten, denn viele "Hobbyzüchter", die ihre Hunde nicht untersuchen wittern das schnelle Geld  - oft leben die Hunde in katastrophalen Verhältnissen. Meist sind die Welpen krank, oder tragen Erbkrankheiten in sich, denn die Elterntiere wurden nicht untersucht und die ersten prägenden Wochen sind für den Welpen ein harter Weg.

Leider ist das die Kehrseite der Medaille.

 

Der Labrador besaß von jeher Qualitäten, mit denen er heute auch noch punktet, welche erhalten blieben und ihn auszeichnen. Früher war er der Begleiter der Fischer, denn er liebt das Wasser und ist gut für die Jagd zu gebrauchen. Dort an den Küsten von Kanada wurde seine Treue, sein Arbeitseifer und Tatendrang legendär und populär. Er half, Fische, die aus den Netzen entkamen einzufangen oder geschossene Wasservögel zu apportieren, das war seine Aufgabe, welche zugleich als seine Berufung zu sehen ist.

 

Dem Labrador Retriever steckt das Apportieren in den Genen und das muss er ausüben können, sonst fehlt ihm die Möglichkeit zufrieden und ausgeglichen zu sein.

Er wurde nach dem kalten Labradorstrom an der Küste Nordamerikas benannt, wo die Labradore ins eiskalte Wasser sprangen und spielten und arbeiteten.

 

Auch heute würde der Labrador sofort ins Wasser springen, doch bei eisigen Temperaturen sollten wir ihn dabei etwas bremsen, ansonsten kann auch der Labrador sich erkälten, denn er ist das nicht mehr gewöhnt.

 

In der Labradorzucht wird zwischen verschiedenen Linien unterschieden:

  • die schwere Show- oder Standartlinie
  • die leichtere und sehr agile Arbeits- oder Jagdlinie (Field-Trial-Retriever)

 

Viele Züchter sind sich aber einig, der Labrador sollte Qualitäten aus beiden Linien aufweisen, das heißt schön und leistungsfähig sein.

 

Das "will to please" ist legendär und zeichnet z.B. auch den Golden Retriever aus. "Der Wille zu gefallen" bedeutet beim Labrador nichts anderes, als dass er seinen Menschen unbedingt glücklich machen möchte. Er beobachtet genau, er will gefallen und wartet auf sein Signal, er versucht einfach die Erwartungen zu erfüllen - daher macht es sehr viel Freude mit dem Labrador zu arbeiten.

Die Labis sind tolle Hunde, welche trotzallem "will to please" eine Schwäche haben - sie fressen für ihr Leben gern. Einen Labrador kann man daher sehr gut motivieren, aber ansonsten, muss man schon ein bisschen aufpassen, denn selbst der unbeobachtete Jogurth auf dem Wohnzimmertisch kann vielleicht der Nachtisch von dem Lab werden.

 

 

Wir züchten unsere Labradore nach der Englischen Showlinie - d. h. wir haben keine Field-Trial-Retriever.

 

 

Die Arbeitslinie  (American, Field) ist größer, schlanker, hochbeiniger. Labbies aus dieser Linie haben keinen so ausgeprägten Stopp und eine etwas längere Nase.

    Die Arbeitslinie oder Field-Trial Linie wird vornehmlich in Amerika gezüchtet.

    

    Die Showlinie (Englisch) ist kleiner, kompakter, muskulöser und kräftiger, sie haben kürzere Beine, einen sehr ausgeprägten Stopp und einen breiten Kopf.

 



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© Michael und Sybille Stellmann "of dark Nights"